Wenn Räume intelligent werden: KI-Assistenz für Pflege und Klinikalltag – Interview mit Amir Humanfar | 18

Shownotes

In dieser Folge von Diagnose: Zukunft spreche ich mit Amir Humanfar, Mitgründer und Geschäftsführer von Livy Care. Das Unternehmen entwickelt KI-basierte Raumassistenten für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser. Die Technologie kombiniert verschiedene Sensoren, KI-Modelle und Edge-Computing, um Situationen im Patientenzimmer zu erkennen, Pflegekräfte zu entlasten und administrative Prozesse zu automatisieren.

Neben der Technologie selbst sprechen wir als Gründer auch offen über die strukturellen Herausforderungen der Gesundheitsbranche: Interoperabilität zwischen IT-Systemen, regulatorische Hürden, Finanzierung neuer Technologien und die Frage, wie europäische Innovation im Wettbewerb mit den USA bestehen kann.

Zentrale Fragen aus unserem Gespräch:

  • Was genau ist ein KI-Raumassistent – und wie funktioniert die Kombination aus Sensorik, Edge-Computing und KI in Patientenzimmern?
  • Wie können Raumdaten und KI helfen, Pflegekräfte zu entlasten, Risiken früher zu erkennen und Dokumentation zu automatisieren?
  • Welche Rolle spielen Computer Vision, Machine Learning und multimodale Modelle in solchen Systemen?
  • Warum ist Interoperabilität zwischen Klinik- und Pflegesystemen einer der größten Innovationsblocker im Gesundheitswesen?
  • Wie lassen sich KI-Lösungen im Pflege- und Klinikalltag finanzieren, wenn Einsparungen oft indirekt entstehen?
  • Warum tun sich europäische Gesundheits-Startups schwer, international zu skalieren – und welche Rolle spielen Regulierung und fragmentierte Märkte dabei?

Diese Folge zeigt sehr konkret, wie KI bereits heute im Alltag von Pflegeeinrichtungen und Kliniken eingesetzt werden kann – und wo die größten Hürden noch liegen. Amir Humanfar erklärt praxisnah, wie Sensorik, Machine Learning und neue KI-Modelle zusammenspielen, um Patientenzimmer „intelligent“ zu machen und Pflegekräfte bei Routineaufgaben zu entlasten. Gleichzeitig wird deutlich, dass technologische Innovation allein nicht reicht: Ohne bessere Interoperabilität zwischen Systemen, pragmatische Regulierung und neue Finanzierungsmodelle bleibt viel Potenzial ungenutzt. Wer verstehen möchte, wie KI tatsächlich in der Versorgung ankommt – und warum der Weg dorthin oft komplizierter ist als die Technologie selbst – bekommt in dieser Folge einen ehrlichen Einblick aus der Perspektive zweier Gründer, die genau an diesen Herausforderungen arbeiten.

RESSOURCEN / LINKS:

Sichere dir jetzt dein kostenloses Ticket für den Recare AI Summit am 20.04.2026 in den Wilhelm Studios Berlin und sei dabei, wenn die Branche für einen Neustart im Gesundheitswesen zusammenkommt: https://reca.re/podcast-summit

Vernetze dich mit Amir bei LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/amir-humanfar-9ab12b102

Weitere Infos zu HUM Systems GmbH - Hersteller von Livy: https://livy-care.com/de

Vernetze dich mit Maximilian bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maximiliangreschke

Weitere Infos zu Recare: https://recaresolutions.com

Melde dich für den Newsletter „Entlass-Brief” an, um keine Neuigkeiten von Recare zu verpassen: https://reca.re/podcast-newsletter

Vorschläge für Podcastgäste und Themen nehmen wir gerne über podcast@recaresolutions.com entgegen.

Dir gefällt, was du hörst?

Dann hinterlasse mir gern eine 5-Sterne-Bewertung auf Spotify (https://open.spotify.com/show/2FtzaUXERgSUaWai1rNQkQ?si=ae72320e75054cdd)) und bei Apple Podcasts (https://podcasts.apple.com/us/podcast/diagnose-zukunft-künstliche-intelligenz-ki-ai-gesundheitswesen/id1818130282)), schreib dort eine Rezension und abonniere den Podcast. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Dieser Podcast wird produziert von Podcastliebe, deiner Full Service Podcast Agentur. Mehr dazu: https://podcastliebe.net

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.